
Comos Sweatshirt erregte im Vergleich zu Rom alle Blicke Es ist Teil der neuen Retro-Kollektion
Wir sind es sicherlich nicht gewohnt, dass eine Mannschaft mit Rundhalsausschnitt das Feld betritt: Normalerweise dominieren technische Jacken mit Reißverschluss und stehlen in den Minuten vor dem Anpfiff, während die Hymne der Serie A gespielt wird, das Rampenlicht. Gestern, gegen Rom, ging Como jedoch mit einem der Teile aus der neuen Retro-Kollektion ins Feld, nämlich einem Sweatshirt mit einem großen COMO-Print in der Mitte, der Nummer 9 auf der Rückseite — die gleiche für alle Spieler, die es trugen — und dünnen Streifen, die es komplett durchziehen.
Dies ist nur eines der Kleidungsstücke der neuen Kollektion des Clubs, die natürlich vom Kreativdirektor Rhuigi Villaseñor entworfen wurde, einer wichtigen Figur innerhalb des Clubs, die sich dafür einsetzt, die Identität von Como aus ästhetischer Sicht durch Off-Pitch-Kollektionen zu unterstreichen. Mit Ausnahme einiger besonderer Anlässe ist Villaseñor nicht für die Gestaltung der Trikots der Mannschaft verantwortlich. Stattdessen konzentriert er sich auf die Lifestyle-Seite, die Como in den letzten Jahren genutzt hat, um einen Teil seiner Ästhetik aufzubauen.
Könnten Nadelstreifen zu Fußballtrikots zurückkehren?
Offensichtlich hat der Club die Referenzen, die den Rundhalsausschnitt inspiriert haben, nicht veröffentlicht. Dennoch könnte er sich von der Saison 1982/83 sowie den folgenden drei inspirieren lassen: vier aufeinanderfolgende Spielzeiten, in denen Como sich für Trikots mit Nadelstreifen entschied, ein Muster, das durch die Anordnung dünner vertikaler Streifen gekennzeichnet ist. Außerdem wurde Como in diesen Jahren von adidas gesponsert, und in den Saisons 1983/84 und 1984/85 wurde genau das gleiche Halsband verwendet.
Vielleicht ist es reiner Zufall, dass die Einführung und Verwendung dieses Sweatshirts auch die Verbreitung — oder besser gesagt die Rückkehr — der Nadelstreifen in der Welt der Fußballtrikots markieren. Nadelstreifen, die traditionell mit der Eleganz der Herrenschneiderei in Verbindung gebracht werden, waren auch in der Sportbekleidung stark vertreten, insbesondere in den 1980er Jahren. Adidas war einer der Hauptförderer dieser Ästhetik, ebenso wie Marken wie Le Coq Sportif — das Chelsea-Heimtrikot von 1981 ist ein markantes Beispiel dafür. In den letzten Jahren hat adidas diese Ästhetik mit der Einführung der Terrace-Kollektionen wieder in den Vordergrund gerückt, aber vielleicht eines der deutlichsten Beispiele für die Rückkehr der Nadelstreifen im modernen Fußball ist das Inter-Heimtrikot von Nike für die Saison 2014/15.











































