PSG und Pièces Uniques haben dem Fußball japanische Ästhetik verliehen Interview mit Edmond Luu

PSG hat in Zusammenarbeit mit der französischen Marke Pièces Uniques eine brandneue Kapselkollektion vorgestellt. Die fünfteilige Kollektion stützt sich stark auf japanische Ästhetik. Das herausragende Stück ist eine Jacke namens Seifuku, inspiriert von japanischen Schul- und Marineuniformen. Diese außergewöhnlichen Kleidungsstücke definieren Fußballmode erneut neu. Um mehr über die Entstehung dieser Kollektion zu erfahren, haben wir mit Edmond Luu, dem Creative Director von Pièces Uniques, gesprochen.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit PSG?

„Es geschah ganz natürlich rund um das Mondneujahr. Für mich war es der richtige Moment, um meine Kultur sichtbar nach Paris zu bringen. Es gibt hier eine starke asiatische Gemeinschaft, besonders im 13. Arrondissement, aber wir nehmen uns nicht immer Raum oder bringen sie zum Ausdruck. Dieses Projekt war eine Art zu sagen, dass wir hier sind. PSG hat das verstanden und es wurde mehr als nur eine Zusammenarbeit. Es wurde zu einer Möglichkeit, eine Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen. Diese Brücke erstreckte sich bis zu diesem zweiten Wendepunkt in Tokio mit einer größeren Sammlung und einem breiteren Austausch.“

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Was war die größte Herausforderung bei der Verschmelzung von Elementen der asiatischen Tradition mit der PSG-Ästhetik?

„Die Herausforderung bestand darin, nicht in etwas zu Wörtliches oder Dekoratives zu verfallen. Ich wollte nicht einfach Symbole nehmen und sie auf Kleidungsstücken platzieren. Es musste sich natürlich anfühlen, fast unsichtbar. Etwas, das du mehr fühlst als etwas, das du siehst. Es ging also darum, die Essenz der asiatischen Kultur in Form, in Details, in Konstruktion zu übersetzen und gleichzeitig die Identität von PSG zu respektieren, die sehr stark und global ist.“

Denkst du, solche Stücke könnten vor einem Spiel als Hymnenjacken getragen werden? Würde dich das stolz machen?

„Ja, natürlich. Das wäre verrückt. Und das haben wir schon nach dem ersten gemeinsamen Drop gesehen. Weil es bedeuten würde, dass etwas sehr Persönliches, etwas, das aus meiner Geschichte und meiner Kultur stammt, in einem Moment getragen wird, den die ganze Welt sieht. Zu diesem Zeitpunkt ist es mehr als Mode. Es wird zu einer Aussage, zu einem Teil eines kulturellen Moments. Also ja, ich wäre wirklich stolz.“

PSG ist einer der Klubs, der die Grenzen zwischen Fußball und Mode am aktivsten verschiebt und dabei eine starke Identität aufbaut. Wie passt Pièces Uniques in diese Erzählung?

„Ich denke, PSG ist nicht mehr nur ein Fußballverein, es ist eine kulturelle Plattform. Was Pièces Uniques bietet, ist eine andere Perspektive. Etwas persönlicheres, verwurzeltes, vielleicht introspektiveres. Wo PSG global ist, bringe ich etwas Intimeres mit. Wo sie Macht haben, bringe ich Nuancen. Zusammen schafft es ein Gleichgewicht. Und da wird es interessant.“

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