Die Fußballvereine, die am meisten mit dem Verkauf von Trikots verdienen Spanien dominiert die Rangliste, Juventus ist der einzige italienische Club

Aus dem jüngsten Finanzbericht der UEFA geht hervor, dass die zehn europäischen Mannschaften am meisten durch den Verkauf von Trikots und Fanartikeln verdient haben. Ganz oben auf der Liste steht Barcelona, das mit dem Verkauf von Hemden und Markenartikeln 179 Millionen Euro verdient hat. Die Trikots von Pedri, Lewandowski und Gavi gehören zu den gefragtesten Artikeln für die Blaugrana, aber die erreichte astronomische Zahl ist teilweise auf das exponentielle Wachstum des Frauenfußballs und die weltweite Anerkennung von Stars der Barcelona Femení wie Alexia Putellas und Aitana Bonmatí zurückzuführen. Die Rekordzahlen, die das Talent der Spielerinnen des katalanischen Klubs generiert hat, könnten als Fallstudie für viele andere europäische Mannschaften dienen, die die Qualität ihrer Frauenmannschaften verbessern wollen. Knapp dahinter folgt Real Madrid: Die Merengues haben im vergangenen Jahr 155 Millionen Euro eingespielt, sodass die La Liga die ersten beiden Plätze in dieser Sonderwertung festigen konnte. Abgerundet wird die Liste in der Reihenfolge durch Bayern München, Liverpool, Manchester United, Paris Saint-Germain, Arsenal, Chelsea, Juventus und Tottenham. Es kann daher beobachtet werden, dass diese Liste gleichmäßig auf 5 von Nike gesponserte Clubs und 5 von Adidas aufgeteilt ist.

Es ist überraschend, dass Manchester City, das in der Saison 2022/2023 aus dem Triple ausgeschieden ist, nicht auf der Liste steht. Mit Ausnahme von Juventus (dem einzigen Team der Serie A in der Rangliste), das seinen Kader in diesem Sommer allein durch die Übernahme von Timothy Weah bereicherte, konnten die anderen Klubs vor allem dank zahlreicher Neuverpflichtungen auf dem Sommertransfermarkt so viel verdienen. Der Fall Liverpool ist ein Beispiel: Obwohl Mohamed Salah die Liste der meistverkauften Trikots der Reds dominierte, war es die Ankunft von Flügelspieler Dominik Szoboszlai, die die internationalen Fans begeisterte. Paris Saint-Germain fällt aufgrund der Abgänge von Neymar und Lionel Messi in der Rangliste ab. Doch der Abgang der südamerikanischen Stars reichte nicht aus, um Kylian Mbappé auf den bereits Real Madrid versprochenen Spitzenplatz zu bringen: Es ist der 2001 geborene Lee Kang-In, der dank der Unterstützung des begeisterten südkoreanischen Publikums die Goldmine der Pariser ist.

In England haben Trikot-Fans und Fans ihrer jeweiligen Klubs eine besondere Zuneigung zu Spielern gezeigt, die für die Heimnationalmannschaft spielen: Bukayo Saka und Declan Rice sind die gefragtesten Namen auf dem Trikot von Arsenal, und dasselbe gilt für Marcus Rashford bzw. Reece James für Manchester United und Chelsea. Schließlich muss sich der FC Bayern München (das einzige Bundesligateam in der Rangliste) bei der mit Spannung erwarteten Ankunft von Harry Kane bedanken, der nach Verkäufen weiterhin Umsatz generiert.

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