Werden die Premier League-Bälle von PUMA gebrandet? Dies unterbricht die vor 25 Jahren geborene Partnerschaft mit Nike

Die Premier League ist bereit, eine 25-jährige Partnerschaft mit Nike zu beenden und zu PUMA als offiziellen Lieferanten von Spielbällen zu wechseln. Der aktuelle Vertrag mit Nike für die englische Oberliga läuft 2025 aus, und wie The Athletic 2023 berichtete, hatte Nike die Möglichkeit, diese langfristige Partnerschaft zu verlängern, aber die Verhandlungen führten nicht zu einer positiven Vereinbarung. Die Premier League hat nun mit PUMA eine Vereinbarung über die Lieferung von Spielbällen für alle Ligaspiele ab der Saison 2025/26 getroffen. Derzeit liefert PUMA offizielle Spielbälle für die Serie A, LaLiga, und durch die Aufnahme der englischen Topliga in seinen Kader würde das Unternehmen seine Präsenz in 3 der 5 besten europäischen Ligen festigen. Die Bundesliga verwendet Derbystar-Bälle, während die Ligue 1 auf Kipsta setzt. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass sich das deutsche Unternehmen in den kommenden Jahren auch die großen deutschen und französischen Ligen sichern könnte.

Nikes Zusammenarbeit mit der Premier League begann im Jahr 2000 mit dem Nike Geo Merlin, der in der Saison 2000/01 der erste offizielle Ball der Liga wurde. Von diesem Moment an waren Nike-Bälle tief in der kollektiven Vorstellungskraft treuer Premier League-Fans verwurzelt und verschmolzen mit der Ästhetik der 2000er Jahre in der schönsten Liga der Welt. Nike verdankt viel den glorreichen Jahren der Premier League und der Serie A, die dazu beitrugen, den Swoosh zu festigen und das Monopol von adidas herauszufordern, das die Bälle für die Weltmeisterschaft, Europameisterschaft und Champions League liefert und sich so die prestigeträchtigsten Etappen sicherte. Die Entscheidung von Nike, die Partnerschaft mit der Premier League nicht fortzusetzen, sagt jedoch immer noch viel über die Strategie der Marke in den letzten Jahren aus, in der Welt des Sports im Allgemeinen und insbesondere im Fußball.

[3 px] „>

In letzter Zeit haben viele Fußballspieler den Swoosh zugunsten von adidas oder PUMA aufgegeben und ihre Partnerschaften beendet. Zu berücksichtigen ist auch der Rückgang von Form und Status von legendären Spielern wie Cristiano Ronaldo, der kurz vor dem Ruhestand steht und die Marke jahrelang vertrat. Darüber hinaus hat Nike beschlossen, Verträge mit einigen Vereinen und Nationalmannschaften nicht zu verlängern, wodurch die Anzahl der Teams unter seinem Banner erheblich reduziert wurde. Bemerkenswert sind der „Verlust“ einer wichtigen Nationalmannschaft wie Portugal und die Partnerschaft mit Al-Nassr, die auf dem saudischen Markt wichtig ist. Es ist auch die Rede von einer möglichen Multimillionen-Dollar-Partnerschaft zwischen adidas und Brasilien, während Nike kürzlich Uruguay und Deutschland übernommen hat, die für den Zeitraum 2027-2034 in den Kader aufgenommen werden. Bei dieser strategischen Neugestaltung ging es auch um die Bälle, sodass wir neugierig sind, die nächsten Schritte der Marke in den kommenden Jahren zu entdecken.

Was man als Nächstes liest