
Welche Modemarken kleiden Clubs der Serie A? Die vollständige Liste für die Saison 2026/27
In den ersten Wochen der Saison 2026/27 der Serie A kamen mehr als nur neue Teams, Spieler und Trikots auf das Spielfeld. Sie waren auch der Beginn einer neuen Saison für formelle Kleidung. Vor und nach Spielen ist die Art und Weise, wie sich Clubs präsentieren, zu einem immer wichtigeren Teil ihrer Identität geworden, wobei Modepartner eine immer größere Rolle bei der Gestaltung ihres Images spielen. Von maßgeschneiderten Anzügen und modernen Details bis hin zu Referenzen an die Tradition — der italienische Fußball baut seine Beziehung zur Mode weiter aus.
AC Mailand en Boggi Milano
Zu den größten Änderungen in der formellen Kleidung dieser Saison gehören die Änderungen, an denen Mailand und Rom beteiligt sind. Die Rossoneri arbeiten nicht mehr mit Off-White zusammen und tragen nun Boggi Milano zu offiziellen Anlässen. Die erste Kollektion besteht aus zwei Anzügen: einem grauen zweireihigen Nadelstreifenanzug mit roter Krawatte und einem schiefergrauen zweireihigen B TECH-Anzug mit kontrastierenden roten Details und einer Weste aus technischem Gewebe.
Roma und die Rückkehr von Dsquared2
Die Roma haben eine mehrjährige Partnerschaft mit Dsquared2 unterzeichnet. Damit kehrt die Marke nach der vorherigen Zusammenarbeit mit Manchester City zum Fußball zurück. Die Kollektion hat noch nicht ihr Debüt gegeben, aber für die Herrenmannschaft wird sie einen raffinierten grauen Anzug mit einer zweireihigen Jacke, einem weißen Hemd und einer burgunderroten Krawatte mit der Aufschrift „ROMA 1927" enthalten, ein Detail, das auf die Geschichte und Identität des Vereins verweist. Für das Damenteam hat Dsquared2 unterdessen einen zeitgemäßeren Ansatz gewählt und eine moderne Jacke eingeführt, die Funktionalität und Stil vereint.
Atalanta, Genua, Monza und Parma ändern ihr Aussehen
Andere Clubs haben auch neue Namen in ihre Formalwear-Kollektionen eingeführt. Atalanta ist von Replay nach Montezemolo gewechselt, während Genua eine Vereinbarung mit der in Neapel ansässigen Marke Mulish für die Saison 2026/27 unterzeichnet hat. Monza wird unterdessen von Manuel Ritz für ihre Rückkehr in die Serie A gekleidet, während Parma kürzlich eine Partnerschaft mit Roberto Ricci Designs eingegangen ist.
Juventus und Napoli bleiben bei Armani
Während mehrere Clubs ihre Modepartner gewechselt haben, haben andere die gleichen Beziehungen zur formellen Kleidung wie in der letzten Saison beibehalten. Juventus gehört zu ihnen und enthüllte in den ersten Wochen der Meisterschaft eine neue Kollektion von Giorgio Armani, während Napoli weiterhin Emporio Armani zu offiziellen Anlässen trägt.
Como und Inter, Schneiderei trifft Tradition
Neben der Serie A hat Como die Eleganz von Brioni auf die prestigeträchtigste Bühne des europäischen Fußballs gebracht und in der Champions League maßgeschneiderte Blazer und handgefertigte Taschen getragen. Inter hat auch seine Partnerschaft mit Canali, dem offiziellen Partner für formelle Kleidung der Nerazzurri seit 2024, erneuert.
Bologna, Fiorentina und Latium bleiben auf Kurs
Die Beziehung zwischen Bologna und C.P. Company wird ebenfalls fortgesetzt. Die Marke wurde in der Stadt aus der Vision von Massimo Osti heraus gegründet und hat seitdem eine internationale Identität entwickelt, ohne ihre Wurzeln aus den Augen zu verlieren. Die Partnerschaft zwischen Peuterey und Fiorentina dauert ebenfalls an, und Lazio wird auch in dieser Saison wieder Anzüge von Sartoria Cardona tragen.
Udinese und der Ansatz von Macron O.N.E.
Einer der interessantesten Ansätze dieser Saison stammt von Udinese. In diesen ersten Wochen haben die Bianconeri den traditionellen Trainingsanzug hinter sich gelassen und sich stattdessen für Macron O.N.E. — Own Nothing Else, Macrons Lifestyle-Kollektion — vom technischen Sponsor des Clubs entschieden. Die Teile sind so konzipiert, dass sie die Mannschaft vor und nach den Spielen begleiten, aber ihre Ästhetik ist eher der modernen Alltagskleidung als der traditionellen Clubsportbekleidung. Diese Wahl erweitert die Vorstellung, was die Garderobe einer Mannschaft außerhalb des Spielfelds sein kann, und geht über die Grenzen eines klassischen, repräsentativen Trainingsanzugs hinaus.







































































