Barcellona könnte Nike verlassen? Aus Katalonien wird das Gerücht über den Wechsel der Blaugrana zu PUMA immer dringlicher

Es könnte das Ende einer Ära sein. Immer hartnäckiger werdenden Gerüchten zufolge ist Nike zwar nicht mehr der technische Sponsor des FC Barcelona, aber PUMA wird seinen Platz einnehmen. Eine Revolution für alle, die schon immer den Swoosh auf den Blaugrana-Trikots gesehen haben, da dies eine der längsten Partnerschaften im Klubfußball ist. Nike ist seit 1998 der technische Sponsor des FC Barcelona. Im selben Jahr ging Nike auch eine Partnerschaft mit Inter ein und war in der Lage, im Laufe der Saisons revolutionäre und ikonische Trikots zu entwerfen, die die Més que un Club-Ästhetik geprägt haben. In letzter Zeit haben sich die Beziehungen zwischen den beiden Parteien jedoch abgekühlt, da das amerikanische Unternehmen Berichten zufolge nicht in der Lage ist, die rechtzeitige Lieferung von Trikots und anderen Artikeln an die offiziellen Geschäfte Barcelonas zu garantieren.

PUMA hat daher versucht, die Schwierigkeiten seines Konkurrenten mit einem sehr bedeutenden Angebot auszunutzen, das sich auf rund 200 Millionen Euro pro Saison belaufen soll, wovon 115 Euro zuzüglich eines Prozentsatzes an Boni fest sind. Dies ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum aktuellen Vertrag zwischen Nike und Barca, der nur feste 100 Millionen € plus 55 Millionen € an Boni vorsieht. Wenn Barcelona das Angebot von PUMA annimmt, wäre es der Club, der am meisten mit einem technischen Sponsoring verdient, und würde damit Manchester City überholen. In jedem Fall könnte PUMA ab der Saison 2025/26 Barcelonas neuer technischer Sponsor werden — ein Datum, das einen entscheidenden Richtungswechsel für den Club bedeuten könnte.

Obwohl Sport, eine ziemlich zuverlässige Quelle für Barcelona, bestätigt hat, dass die Dinge zusammenfallen, stehen diesem revolutionären Deal noch viele Hindernisse bevor. Der erste betrifft den aktuellen Vertrag zwischen dem Club und Nike, der die Zahlung einer Vertragsstrafe vorsehen würde, die PUMA offenbar nicht zahlen will. Die Kosten müssten daher von Barcelona getragen werden, das derzeit nicht über die erforderliche Liquidität verfügt, um solche Anstrengungen zu unternehmen. Gleichzeitig will Nike keinen seiner wichtigsten Kunden verlieren, mit dem das Unternehmen seit mehr als 25 Jahren zusammenarbeitet, und versucht, den 2028 auslaufenden Vertrag zu erfüllen, indem die Probleme gelöst werden, die mit dem Blaugrana-Club aufgetreten sind.

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