Jetzt tragen Fußballer Stirnbänder mit Tennisknoten Anthony Gordon, Serge Gnabry, Antoine Bernede und viele andere auch

Vor etwa acht Spielzeiten gab es einen Moment, in dem eine einfache stilistische Entscheidung einen beispiellosen Fall in der Fußballwelt aus ästhetischer Sicht auslöste: Wir sprechen über die Entscheidung von Allan Saint-Maximin, dann in Nizza und kurz nach seinem Umzug nach Newcastle im noch helleren Rampenlicht der Premier League, mit einem Stirnband der Marke Gucci zu spielen. Mit anderen Worten, ein sehr breites Stirnband — ein Accessoire, das man bei Rafa Nadal eher erwarten würde als bei einem Flügelspieler. Und doch wurde dieses Stirnband in kürzester Zeit zu einer echten Stilikone: Zum einen, weil es das Flair und die ungewöhnlichen Fähigkeiten widerspiegelte, die Saint-Maximin auf dem Spielfeld unter Beweis stellte, und zum anderen, weil auch heute noch niemand — wenn es um die Ästhetik und den persönlichen Stil von Fußballern geht — jemals eine Luxusmarke direkt auf das Spielfeld gebracht hat.

Denn wenn Schmuck verboten ist, war ein Stirnband der Marke Gucci vielleicht die unmittelbarste Art für einen Fußballer, sich zu entfalten und eine einzigartige Persönlichkeit zu kreieren. Allan Saint-Maximins Stil trug aber auch dazu bei, ein ansonsten recht verbreitetes Produkt wie das Stirnband weiter bekannt zu machen. Die Ergebnisse sind noch heute sichtbar, da viele Fußballer ihre Haare zwar offensichtlich mit einem dünnen Band nach hinten binden können, stattdessen aber ein viel breiteres Stirnband bevorzugen, praktisch im „Tennis-Stil“. Und auch wenn keiner von ihnen einen von Gucci trägt, gibt es heutzutage dennoch mehrere Versionen.

Anthony Gordons Tennis-Stirnband

Einer der wichtigsten Fälle ist der von Anthony Gordon, der dasselbe Adidas-Stirnband trägt, das Sie schon oft bei Tsitsipas oder Zverev gesehen haben, und es, um fair zu sein, mit einem schlichten schwarzen Haarband ohne Markenzeichen abwechselt. Gordons Stirnband, das auch häufig von Serge Gnabry getragen wird, hat einen Knotenverschluss auf der Rückseite, während das schwarze ein klassisches Gummiband ist. Das kann kein Zufall sein: Hinter dieser Wahl steckt in erster Linie die Leidenschaft des Newcastle-Spielers für Tennis (genau wie Saint-Maximin). Es überrascht nicht, dass Gordon diesen Juli in Wimbledon in der ersten Reihe stand.

Anthony Gordons Fall zeigt auch, wie Tennis und Fußball zunehmend miteinander verbunden sind: Vor Kurzem gingen sowohl Sinner als auch Alcaraz auf den Platz und präsentierten Kollaborationen aus der T90-Linie beziehungsweise mit Slam Jam und Palace Skateboards.

Noni Madueke und Raphinha

Abgesehen von dem speziellen Fall von Anthony Gordons Stirnband im „Tennis-Stil“ tragen Leon Bailey, Noni Madueke und Raphinha normalerweise ein schwarzes Stirnband, das dem sehr ähnlich ist, das Gervinho während seiner goldenen Ära bei den Roma trug.

Heute gibt es unter Fußballern eine klare stilistische Kluft zwischen denen, die breite Stirnbänder tragen, und denen, die sich für dünnere Bänder entscheiden: Das klassischste Beispiel in dieser Kolumne ist offensichtlich Luka Modrić, der dieses Detail zu einem prägenden Merkmal gemacht hat. Die Liste erstreckt sich dann auf viele andere Spieler wie Riccardo Calafiori, der oft mit der Ästhetik der italienischen Nationalspieler der 2000er Jahre in Verbindung gebracht wird: Vieri, Maldini, Nesta, Totti.

Die Chrome Hearts Sonderanfertigung für Memphis Depay

Apropos Name, der fast wie eine Institution klingt, wenn es um Stirnbänder geht, die von Fußballern getragen werden. Im Spiel gegen Cruzeiro, das am 14. Dezember mit 1:0 verloren wurde, ging Memphis Depay mit einem maßgeschneiderten Chrome Hearts-Stirnband auf das Feld, das komplett schwarz mit roten Kreuzen war. Eine eher ungewöhnliche Wahl des Niederländers, der sich für eine Marke entschied, die durch ein Symbol gekennzeichnet ist, das dem auf dem Wappen von Vasco da Gama, den historischen Rivalen der Korinther in dem als Clássico Vascorinthians bekannten Spiel, sehr ähnlich ist.

Stirnbänder im „Tennis-Stil“ haben dank Hellas-Verona-Spieler Antoine Bernede auch ihren Weg in die Serie A gefunden: Auch er hat sich für eine Frottee-Version entschieden, was die endgültige Weihe eines altmodischen Gegenstands darstellt.

Von Sokrates bis Ronaldinho, den bekanntesten Namen der jüngeren Geschichte

[Datenschreibblock]) >*] :pointer-events-auto scroll-mt- "dir="auto“ tabindex=“ -1" data-turn-id="request-web:105E8FFD-4687-4123-BE3E-88698D09199F-1" data-testid="conversation-turn-4" data-scroll-anchor="true“ data-turn="assistant"> [calc(var(--header-height) min(200px,max(70px,20svh)))]
[1 px] „>

Von Sócrates über Guillermo Ochoa bis hin zu Ronaldinho (der später die Fackel an Neymar weitergab) gibt es zahlreiche Beispiele in der Geschichte des Fußballs, die sich jedoch stark voneinander unterscheiden. Besonders emblematisch ist der Fall von Sócrates, der 1986 mehrere Armbinden trug, um wichtige soziale Zwecke zu unterstützen: México sigue en pie („Mexiko steht fest“), um das Gastgeberland der Weltmeisterschaft zu unterstützen, das 1985 von einem Erdbeben heimgesucht wurde. Während des Turniers zeigte er auch andere mit ebenso starken Botschaften wie Gerechtigkeit, Nein zu Terrorismus und Nein zu Gewalt.

[46px] justify-start"> 
 

Was man als Nächstes liest